Reiner Calmund ist auch in seinem geliebten Thailand eine Nummer. 120 Besucher kamen zu seinem WM-Talk im Bangkoker Goethe-Institut. Im Schatten des Dichterfürsten lief Calli einmal mehr zu großer Form auf, gestikulierte temperamentvoll wie gewohnt und warf dabei fast sein Mikrofon in die interessiert lauschenden Gäste.  

Mit seinem Freund Khun Nigon Chumankul diskutierte Calmund über die Fußball-WM 2026 im Besonderen und über den Profifußball im Allgemeinen. Sein ausgezeichnet Deutsch sprechender Gesprächspartner Nigon Chumankul gründete einst den ersten Fanclub der deutschen Nationalmannschaft in Thailand und machte den deutschen Fußball im Land früh populär. 

Von links Nigon Chumankul, Moderatorin Sweta Madhuri Kannan, Reiner Calmund (Foto: Der Farang).

Calmund erinnerte an prägende Momente seiner langjährigen Verbindung zu Thailand. Besonders hob er die Reise von Bayer 04 Leverkusen im Jahr 1998 hervor, als der Bundesligist auf Einladung des thailändischen Fußballverbands gegen die Nationalmannschaft des Landes antrat. Die Initiative für dieses Spiel ging maßgeblich auf Khun Chumakul zurück. 


Eingeladen zum WM-Talk hatte die Deutsche Botschaft Bangkok; durch den Abend führte Sweta Madhuri Kannan, Leiterin der Presse- und Kulturabteilungen. Wegen der simultanen Live-Übersetzung fürs thailändische Publikum hielt sich Calli stärker sonst an vorbereitete Notizen. Dennoch erreichte er mit seiner direkten Art auch das thailändische Publikum, darunter Deutschlernende und einheimische Journalisten.  

Zum Abschluss der Veranstaltung lud das Goethe-Institut ins wunderschöne Restaurant mit dem typisch thailändischen Namen „Ratsstube“.